Please welcome... Activision Blizzard

Dieses Thema im Forum 'News' wurde von Evon gestartet, 2 Dezember 2007.

  1. Evon No motivation!

    Ich zitiere einfach mal ganz frech die News von Gamestar:

    Das heißt es gibt nun neben EA einen zweiten Mega-Spielekonzern... man hat ja gesehen was EA so getrieben hat... R.I.P. gute alte Zeit!
  2. Stepho HeavyBullshitSupportTeam

    Lässt mich jetzt irgendwie kalt. Ich würde als Manager auch den Weg mit finazieller Sicherheit wählen, denn die Vorteile einer solchen Fusion sind sehr verlockend. Ich mein, was erwartest du, dass sich die Leute nicht weiter entwickeln und an der selben Stelle stehen bleiben? Die haben auch Visionen und mit einer milliardenschweren Verbindung lässt sich einfach unglaublich viel gewährleisten. Wenn man da jetzt gleich wieder aufjault und behauptet alles wäre plötzlich ganz anders geht man einfach nicht mit der Zeit.
  3. Borgis Der Unaussprechliche

    Ich sage nur:

    Wow Addon 20
    Diablo Online
    Starcraft Online

    EA ist das Beste bespiel was aus guten Firmen werden kann = Geschlossen

    Es werden wohl nach meiner Meinung immer mehr Fortsetzungen gemacht, weniger neue Spiele, insgesamt schlecht für Spieler die gerne was Neues spielen wollen.

    In der Wirtschaft ist es scheisse, wenn es kein Mittelstand mehr gibt das gleiche gilt für mich auch in der Spieleindustrie.
  4. Sladi Guest

    Ich bin mir sicher, dass es auch in Zukunft noch gute Spiele geben nur, nur eben nicht mehr von Blizzard, schade.
  5. Tyroth CAPTAIN CAPSLOCK

    Die einzigen visionen die die haben sind zahlen denn alles was sie interessiert ist wieviel profit man daraus machen kann. Deswegen ist auch die einzige entwicklung die stattfindet die steigerung des profites.
    Die interessiert es einen scheiss ob sie ein gutes produkt herstellen. Alles was zählt ist ob sie damit geld verdienen und sonst nichts. Das ganze ist gut für die besitzer dieser konzerne aber extrem schlecht für die konsumenten.
    Die erfahrung hat gezeigd das grosse spielefirmen lieber x mal altes aufwärmen als etwas neues zu entwickeln.
    Und je mehr marktanteile diese konzerne haben desto schwerer ist es für kleine entwickler mit neuen innovativen produkten erfolgreich zu sein.
    Das ist aber nicht nur in der softwareindustrie so.

    Es ist leider der trend unserer zeit, aber das heisst nicht dass das auch gut ist. Eher das gegenteil ist der fall.
  6. Stepho HeavyBullshitSupportTeam

    Natürlich möchten solche Firmen Profit erwirtschaften, wieso sollte man das ihnen auch verdenken? Sie haben Millionen von Spielern mit ihren bisherigen Spielern unterhalten und wollen nun das ultimative Geschäft daraus machen. Ob das jetzt für die Kunden gut oder schlecht ist könnt ihr doch noch gar nicht beurteilen. EA war schon immer eine Firma die nie viel Wert auf Qualität gelegt und daher kein würdiger Vergleich, wären Activision und Blizzard beide für sich qualitativ hochwertiges Material an den Mann gebracht haben. Wieso sollten sie plötzlich eine andere Schiene fahren?
    Und ich weiß nicht was du hast Borgis, WoW hat 8 Millionen Spieler, Diablo nach Jahren noch immer eine vorhandene Community und nach Starcraft 2 lecken sich tausende von Spielern die Finger. Nur weil du persönlich keinen Bezug mehr zu diesen Spielen hast, ist es doch nicht minderwertig.
    Und natürlich ist der Mittelstand unabdingbar für eine funktionierende Wirtschaft, aber Unternehmen mit viel liquiden Mitteln, wie eben Activision Blizzard, können eher das Risiko von Innovationen eingehen als mittelständische Unternehmen (ja es gibt genug kleinere Firmen die die Videospielgesamtheit unglaublich voran getrieben haben, aber es gibt auch genug die gescheitert sind). Und ohne diese Innovationen tut sich in keiner Branche irgendwas.

    Versteht mich nicht falsch, mir ist es völlig egal was die daraus machen, ich hab auch so meinen Spaß, aber ich kanns ned leiden wenn ein wirtschaftlich einleuchtender Schritt nach einer 15-zeiligen Pressemitteilung bereits als Ende allen Gamings beschrieen wird.
  7. jo müssma wohl ma abwarten wie sich das ganze entwickelt :)
  8. Evon No motivation!

    Das gute daran ist, dass EA jetzt einen starken Konkurrenten hat und somit auch endlich mal wieder mehr leisten muss, Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft.
  9. Kit HeavyFlameSupportTeam

    hm, ich weiß nicht so recht inwiefern sich der konkurrenzdruck dadurch nun erhöht. die investitionen für die spieleentwicklung steigen stark an in den letzten jahren, allerdings waren activision und blizzard alleine fähig sowas zu schultern. ich behaupte mal dass das garkeinen merklichen einfluss auf die qualität ihrer spiele haben wird (weder positiv noch negativ) und einfach nur ein wirtschaftlicher schachzug ist. es gab oft genug das geheule wenn kleine entwicklungsteams aufgrund ihrer kreativität von großen geschluckt wurden und manchmal hat sich die negative erwartung dann auch bestätigt. hier trifft das aber nicht zu. beide konzerne waren groß, ihr werdet den unterschied nicht bemerken....
  10. Evon No motivation!

    Da es so einiges an Verwirrung und Falschmeldungen gab hat Gamestar die Aktion mal zusammengefasst.

    [klapptext]Hossa: Vivendi kauft Activision? Vivendi und Activision fusionieren? In den Meldungen zum Thema geht's ein bisschen durcheinander. Also nochmal, ganz langsam: Vivendi ist ein französischer Mischkonzern, der sein Geld zumeist mit TV, Mobilfunk und Musik (mit der Tochter Universal Music) verdient. Die Spielesparte, Vivendi Games, ist zwar einer der fünf größten Publisher, im Vivendikonzern aber nur ein kleines Licht. Und zudem nicht besonders erfolgreich - wenn da nicht die Tochter der Tochter wäre: Zu Vivendi Games gehört die Gelddruckmaschine Blizzard. Aber irgendwie war Vivendi mit der ganze Spiele-Klamotte nicht so recht zufrieden, so um 2003 herum haben die Franzosen sogar mal eine Weile lang versucht, die ganze Sparte zu verkaufen.

    Aber das ist lange her - jetzt geht Vivendi die Sache anders an. Also: Vivendi übergibt seine gesamte Spielesparte im Wert von gut 8 Milliarden Dollar an Activision und erhält dafür massenhaft Activision-Aktien. Zusätzlich kauft Vivendi für 1,7 Mrd. weitere Activision-Aktien (da hilft der starke Euro!) und erhält so die Mehrheit an Activision. Activision baut derweil die Vivendi-Spiele in das eigene Portfolio ein und benennt sich in Activision Blizzard um. Danach gibt es noch ein Aktienrückkaufprogramm, das Vivendis Anteil theoretisch auf 68 Prozent Besitz am neuen Publishing-Rübezahl steigern kann, aber das sind Buchhalterdetails, die uns an dieser Stelle nicht interessieren müssen. Jedenfalls kontrolliert Vivendi das neue Unternehmen mit sechs von elf Mitgliedern im Bord of Directors. Der Chef (CEO) wird allerdings Bobby Kotick, bislang Chef von Activision, was sozusagen bedeutet, dass Vivendi zugibt, dass Activision der bessere Publisher ist.

    Bezeichnend ist übrigens auch, wie der Laden aufgeteilt ist: Unter dem Label Activision erscheinen alle Titel von Activision und Vivendi, unter dem Label Blizzard erscheinen, nun ja, WoW-Addons und Starcraft 2. Dass Blizzard trotz seiner geringeren Größe gleichwertig im Firmennamen aufscheint, zeigt, wie wichtig (und wie unglaublich profitabel) der kalifornische Vorzeigeentwickler ist.

    Jedenfalls ist Activision Blizzard jetzt "gut aufgestellt", wie man im Analystendeutsch sagt: Activision ist stark in den USA, im Action-Genre und bei den Konsolen, aber schwach in Asien, bei Strategie, auf dem PC und bei Online-Rollenspielen. Asien, PC, Online, Strategie -- das sind zufällig genau die Stärken von Blizzard und Vivendi Games. Passt also. Activisions Umsatzbringer Guitar Hero (gerade ist Teil 3 erschienen) könnte zudem davon profitieren, dass der neue Mutterkonzern Vivendi einen der weltgrößten Musikverlage im Haus hat...

    Aber weiter im Text: Interessant ist es, dass Activision allein einen Gesamtumsatz (für das laufende Fiskaljahr) von 2,3 Mrd. Dollar prognostiziert. Zählt man da den angenommenen Umsatz von Vivendi hinzu, kommt man auf ungefähr 3,8 Milliarden US-Dollar, was die aufgebohrte Activision auf Platz 1 der Publisher-Rangliste katapultieren würde, vor Electronic Arts, die zuletzt bei 3,1 Mrd. lagen und auch nach dem Kauf der Entwicklerstudios Pandemic und Bioware wohl nicht über 3,5 Mrd. wachsen werden. Wie sich das auf den Markt auswirkt, ist derzeit kaum abzusehen: Es liegt nahe, dass EA die Gespräche mit Ubisoft noch einmal aufnimmt (EA hält bereits jetzt 20 % an Ubi), um selber wieder die Nummer 1 zu werden. Ob EA sich einen derartigen Kraftakt überhaupt leisten könnte, ist nicht klar, immerhin hat der Konzern erst kürzlich fast 900 Millionen in Bioware/Pandemic gesteckt. Auf jeden Fall gerät EA damit unter Druck -- und Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Vielleicht besinnt sich EA, das eine ganze Weile ziemlich dahingedämmert ist und beispielsweise den Aufstieg der Nintendokonsolen großflächig verschlafen hat, auf alte Kernwerte und investiert wieder in Innovation und gutes Spieldesign. Activision Blizzard kann sich jedenfalls nicht auf den Lorbeeren ausruhen - das Unternehmen wird seinen neuen Besitzern erst einmal beweisen müssen, dass das ganze Geld nicht umsonst angelegt ist.[/klapptext]
  11. Zotti Member

    also vivendi kauft sich mit über 50% bei activision ein mit option auf 68% und lässt ihr spiele sparte für 8mrd einfliesen - also ne fusion wo vivendi die mehrheit hat - aber das ist ja für den endkunden egal :)

    btw umsatzbringer guitar hero3? wtf hab ich was verpasst?
  12. flip HeavySpamSupportTeam

    no shit, guitar hero is der absolute verkaufsschlager, hab schon öfter gehört, dass das spiel rocken soll. ist halt absolut massentauglich
  13. reap Professional Againster

    das haben wir sogar hier auf der arbeit!
  14. Nel Geschichtenerzähler

    Das Spiel rockt nur noch.
  15. Daracon (._.)( I: )(.-.)( :I )(._.)

    Guitar Hero is goil